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Das erste Mal mündliches Abi

20 Mai

Das erste Mal – zumindest auf der „dunklen Seite der Macht“, wie es ein Referendar ausdrückte. Sieben Schüler musste ich heute prüfen, die Schulleiterin als Prüfungsvorsitzende immer dabei – immerhin hatte sie die anderen Grundkurse unterrichtet. Ungünstig war, dass wir den Tag zuvor noch eine „etwas“ längere Lehrerkonferenz hatten, wo ich mich doch gerne gedanklich auf die Prüfungen vorbereitet hätte. Vielleicht war das aber auch gar nicht so schlecht, denn sonst hätte ich womöglich haufenweise Fragen vorformuliert und hätte starr an meinem Bogen geklebt; so war ich heute etwas freier.

Die Nacht zuvor habe ich vermutlich genauso wenig geschlafen wie die Schüler und war (zumindest anfangs) genauso nervös wie die Prüflinge. Mit einer Ausnahme ist alles mehr oder weniger wie erwartet gelaufen und ich bin jetzt fertig wie ein Brötchen. Bloggen, duschen, Bett. Fertig.

Mama, bin ich jetzt endlich ein großer Lehrer? Nein, mein Junge! Dafür musst du erst einen LK gehabt haben…

 
 

Schüler konzipieren Klassenarbeiten?

17 Mai

Hm. Geht mir gerade durch den Kopf: Man könnte doch eine sechste Klasse mal eine Klassenarbeit für eine fünfte Klasse erarbeiten lassen. Zum Beispiel Wortarten und Satzglieder betreffend. Die Sechser müssten sich ordentlich hinter den Stoff klemmen, um alles richtig machen zu können, und motivierend wäre das (vielleicht) auch, wenn die Arbeit dann wirklich eingesetzt wird.

 
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Tröstlich

17 Mai

Ein Wirtschaftsvertreter gibt den Studenten noch mit auf den Weg, dass “nach zehn Tagen im Unternehmen ohnehin keiner mehr fragt, welchen Abschluss man hat.” (Süddeutsche in einem Artikel zur Bologna-Konferenz)

 
 

Privatleben reanimieren

03 Mai

Hrmpf. Immer noch dieser deprimierende Verlag20-Artikel ganz oben. Aber leider ist bei mir zur Zeit Ideenflaute bzw. vielmehr Zeitflaute. Es ist deutlich zu merken, dass die Blogfrequenz in den Ferien ansteigt. Allerdings arbeite ich daran und versuche, mir Freiräume zurückzuerobern. Zum Beispiel habe ich angefangen, wieder zu joggen. Naja, bin erst zweimal gelaufen, aber heute wird es dann wohl das dritte Mal werden. Und eine Rollenspielgruppe scheint sich aufzutun, in der man dann mal tageweise in eine fantastische Welt abtauchen kann, in der keine Schulen und Klassenarbeiten existieren. Und wenn mir irgendein böser Magier einen Stapel Hefte in den Helden-Rucksack stopft, dann werfe ich ihn in den nächstbesten Fluss.

Gegen eine Ideenflaute hilft aber auch der Besuch fremder Schulen. So hat eine kleine Delegation unserer Schule incl. meiner Wenigkeit das Albrecht-Ernst-Gymnasium in Oettingen besucht und ich muss schon zugeben, dass das sehr anregend war. Man öffnet dort peu a peu die Raumstrukturen und kommt dadurch zwangsläufig zu einem offeneren Unterricht, der nicht auf die frontale Tafel ausgerichtet ist. Ähnliches überlegen wir jetzt auch, helfen sollen dabei Elemente des flexiblen Klassenzimmers. Einiges davon verwenden wir schon, wie z.B. Tische und Stühle, über anderes denken wir nach. Das flexible Tafelsystem ist schon nicht schlecht und die Schüler haben immer wieder mal einen Grund, sich zu bewegen. Gerade bei unserem Doppelstundenraster fällt auch mein Unterricht oft viel zu stubenhockerisch aus. Bei so einem Besuch bekommt man nicht übel Lust, gleich mal die ganze Schule umzugestalten.

Naja, ich fange erst einmal im Kleinen an: Neue Ablagesysteme für Elternbriefe und Arbeitsblätter werde ich anschaffen und evtl. den Gardinentrick anwenden, so das bei unseren Wänden funktionieren mag…

(Entschuldigt diesen unzumutbaren Schreibstil, aber ich habe gerade keine Lust, alles umzuschreiben…)

 

Verlag20 – Andere arbeiten lassen…

11 Apr

… alleine kassieren. Vermutlich jeder Lehrer-Blogger dürfte diese E-Mail bekommen haben, die im Disclaimer halbgrau auf weiß mit einer „Geheimhaltungspflicht“ droht, und mit deren Inhalt Maik Riecken sich in seinem aktuellen Blogbeitrag auseinandersetzt. Besonders spannend ist Maiks Beitrag, weil er sich nicht nur die Mail, sondern auch die AGB des Verlag20 angeschaut hat, der Initiator dieser Mail ist und darum wirbt, dass man sich „in unserer Lehrer-Community Verlag20“ engagiere und vernetze. Dabei kommt wenig Schönes zutage, letztlich soll der depperte Lehrer, der stundenlange Arbeit in sein Material gesteckt hat, dieses quasi für lau an den Verlag abtreten:

(5) Sämtliche Rechte an dem Portal (insbesondere Marken- und Urheberrechte) liegen bei dem Verlag. Das Mitglied ist verpflichtet, dies zu berücksichtigen und verpflichtet sich, keinerlei Inhalte gleich welcher Art über die dem Mitglied im Rahmen der Nutzung des Portals eingeräumten Möglichkeiten hinaus selbst – privat oder gewerblich – zu nutzen. (…)

(…)

(2) Das Mitglied räumt dem Verlag einfache, räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrechte an den Werken ein. Die Rechtseinräumung erstreckt sich auf die Verwertung der Nutzungsrechte sowohl im eigenen Verlag als auch durch entgeltliche oder unentgeltliche (auch teilweise) Vergabe von Rechten an Dritte sowie auf alle Ausgaben und Auflagen und in allen Sprachen, insbesondere auf die folgenden Rechte: (…)

(Quelle: AGB des Verlag20, Stand 11.4.2010)

Ich werde den Teufel tun und meine Arbeit an solche Verlage verschenken. Dann lieber im kleinen Face-to-Face-Netzwerk bleiben, ergänzt um Bekanntschaften per Twitter, Facebook oder die Blogosphäre. Danke an Maik für den Hinweis!

 

Mangelndes rationales Potential

10 Apr

Heute schon wieder einen halbangefangenen Blogbeitrag und einen dreiviertel-fertigen Kommentar gelöscht, weil mir immer noch modrige Pilze im Mund zerfallen. Oder eher im Hirn, das nicht in der Lage ist, der Komplexität all der Fragestellungen Herr zu werden. Bei all diesen kognitiven Mangelerscheinungen musste ich an Herrn Larbigs letzten Boo denken, der den Kritikern des aktuellen Schulsystems vorwirft, nur mit mangelndem rationalen Potential ausgerüstet zu sein, eben weil sie ja dieses Schulsystem durchlaufen haben. Eine furchtbar komplizierte Kiste, wenn man versucht, darüber nachzudenken.

Die Kritiker sollen also nicht fähig sein… weil sie ja selber das Schulsystem, das sie kritisieren, durchlaufen haben… dadurch wird aber die Kritik hinfällig, wenn man ihr folgt, wegen des mangelnden rationalen Potentials der Kritiker… ergo wäre das Schulsystem also gar nicht so schlecht, weil die Kritiker ja Unrecht hätten… dann wiederum wären die Kritiker doch nicht so doof, wie man dächte… usw. usf.

Komplexe Kiste und nur schwer zu diskutieren, weil Herr Larbig sich entschieden hat, seine These als Audio-Boo zu veröffentlichen, was das Diskutieren mühsam macht und dazu führt, dass ich dreiviertelfertige Kommentare in den Orkus banne. Aber interessant ist es allemale und ich warte schon seit Tagen auf die ersten Entgegnungen! Jetzt macht mal endlich!

 
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Posted in Diskurs

 

Standortvorteile

09 Apr

“Und seh’n wir uns nicht in dieser Welt, sehn wir uns in Bielefeld” hat Udo Lindenberg allen Verschwörungsstheorien zum Trotz gereimt. Denn schlecht lebt es sich hier am Teutoburger Wald nicht, im Gegenteil – Geschichtslehrern bietet selbiger handfeste Standortvorteile!

Interessiert man sich für steinzeitliche Geschichte, insbesondere experimentelle Archäologie und im Speziellen für das Feuermachen mit Feuerstein, Pyrit und Zunder, so wohnt es sich in Bielefeld gar wunderprächtig, glaubt man dem Experten, der im Freilichtmuseum Oerlinghausen letzte Woche das steinzeitliche Feuermachen demonstriert hat. Denn sowohl Pyrit als auch Feuerstein sollen sich gut am Teutoburger Wald finden lassen, und wie man einen Zunderschwamm so seiner Zunderschicht entledigt, sodass dieser nicht abgeschnitten werden muss, sondern nachwachsen kann, das hat er mir auch gezeigt.

Anstatt also für teuer Geld bei E-Bay einzukaufen, werde ich demnächst durch unsere nahen Bielefelder Wälder strolchen und insbesondere nach Zunderpilzen Ausschau halten…

 

Axolotls wohin man schaut!

02 Apr

Mit diesem Axololt ist es wie mit allen fremden Begriffen, die man irgendwann einmal aufschnappt: Kaum hat es sich einem ins Gedächtnis eingegraben, schon sieht und hört man davon zu jeder möglichen Gelegenheit und findet es auch da, wo man nicht im Entferntesten damit rechnen würde.

Ich schlage also gerade unbekümmert Zuckmayers “Der Hauptmann von Köpenick” auf, um mir die “Hauptgestalten” und die Szenenfolge anzuschauen, als es mir prompt ins Auge springt:

4. Szene: Personalbüro der Engrossschuhfabrik ‘Axolotl’

Ist das nun eine Persiflage auf Salamander-Schuhe?  “Fest im Lebenskampfe steht, wer auf Axolotl geht!” heißt es in den Regieanweisungen zur vierten Szene, und wenn ich mich an die lustigen Lurchi-Heftchen von Salamander erinnere, wurde da auch gerne gereimt. “Fest im Lebenskampfe…” – klingt etwas martialisch, mag aber im anderen Axolotl-Fall sogar zutreffen: Wenn die Autorin(?) den Presserummel heil überstanden hat, kann sie wohl kaum noch etwas aus den Schuhen heben.

Bin mal gespannt, wann mir das nächste Mal ein Axolotl begegnet.

 
 

Smartphone statt Lehrerkalender

31 Mrz

Ivo hatte in einem Kommentar danach gefragt, wie ich den klassischen Lehrerkalender durch ein Smartphone ersetze, und da das Ganze mit Bildern und Erläuterungen für einen Antwortkommentar zu lang sein würde, antworte ich in einem neuen Beitrag. Vorab: Vieles, was ich im Folgenden erläutern werde, hat René Scheppler schon auf seiner Lernwolke in dem Beitrag „Die papierfreie Schultasche“ beschrieben. Es dürfte also nicht schaden, einen Blick dort hinüber zu wagen.

Der Klassische
Den klassischen Lehrerkalender brauche ich hier wohl kaum zu beschreiben, da ich aber die Hoffnung hege, dass sich ab und an auch lehrerferne Menschen hierhin verirren, trotzdem ein kurzer Überblick. Lehrerkalender gibt es in verschiedensten Ausführungen und auf dem folgenden Foto sieht man letztlich nur zwei Typen: den großen DIN-A4-Kalender und die kleinere DIN-A6-Variante.

Allen ist, unabhängig von ihrer Größe, gemeinsam, dass sie dem Lehrer einen schnellen Jahresüberblick gewähren, Ferientermine anzeigen und den Stundenplan bereithalten. Manche bieten auch andere Extras, wie z.B. juristische Tipps für Referendare oder Hinweise zum deutschen Schulsystem. Abseits davon haben Lehrerkalender aber eigentlich nur zwei Hauptaufgaben: Erstens gewähren sie dem Benutzer einen tagesgenauen Überblick über anstehende Aufgaben, Termine, Deadlines etc. und dienen zweitens als Werkzeug zur Notenübersicht, indem sie fertige Notenspalten bereithalten, in die nach jeder Schulstunde Bemerkungen, Tendenzen, Noten etc. eingetragen werden können. Wer als Schüler einen Lehrer hatte, der sich diese Notizen unmittelbar nach Stundenende eingetragen hat, weiß diese Büchlein zu fürchten…

Möglichst alle dieser Aufgaben sollen nun von einem Smartphone geleistet werden. In meinem Fall ist das ein iPhone, jedoch kann man viele Dinge, die ich im Folgenden beschreibe, auf einem weitaus günstigeren iPod touch genausogut erledigen, oder auch auf andere Smartphones ausweichen, die ähnliche Möglichkeiten bieten. René beispielsweise kombiniert den iPod mit einem Samsung Omnia und kann damit das Beste aus zwei Welten (Apple, Microsoft) vereinen, und ich vermute, dass man notfalls auch „nur“ mit einem alternativen aktuellen Smartphone zurechtkommen kann.

Wichtigste Aufgabe: Der Kalender
Schon die ersten „Hundeknochen“ unter den Handys beherrschten diese Funktion, wenn auch nicht so schön und intuitiv: Die Kalenderfunktion. Was mich am herkömmlichen (Papier-)Kalender stört, ist, dass ich nie reinschaue, wenn ich soll. Sprich: Zig Termine sind eingetragen und doch wieder einer verbaselt, weil ich nicht rechtzeitig hineingeschaut habe. Das ist mir mit dem digitalen Kalender noch nicht passiert, da ich sowieso das Gerät oft benutze, schaue ich auch öfter in meinen Kalender, der analogerweise einfach in der Schultasche verstauben würde.Und das Schöne am Smartphone-Kalender ist: Er erinnert mich! Darüber hinaus kann ich farbig zwischen verschiedenen Terminarten unterscheiden. Ob ein Termin privater oder beruflicher Natur ist erkenne ich ebenso am Farbcode, wie, ob es sich bei dem Termin um einen Geburtstag oder einen Feiertag handelt. Apropos Feiertag: Da teure Sekretärinnen für Lehrer immer noch nicht steuerlich absetzbar sind, ist die über das Internet mögliche Ergänzung des Kalenders um z.B. deutsche Feiertage (oder andere abonnierbare Kalender) eine große Erleichterung, auch muss man nicht jedes Jahr aufs Neue die Geburtstage seiner Schüler von Hand eintragen – ein digitaler Kalender übernimmt diese einfach auch für Folgejahre.

Übersichtlich bleibt das Ganze trotz des kleinen Displays und wem die Monatsübersicht zu gedrängt ist, der kann auf eine Tagesansicht oder eine reine Terminliste umschalten.

Aufgaben im Blick behalten
Auch die Aufgabenverwaltung ist bei mir mit dem Kalender gekoppelt, damit ich Deadlines nicht aus dem Auge verliere. Ich setze dazu auf Things, das sich auf Wunsch mit iCal (der Mac-Kalender-Software) synchronisiert. Warten im Lehrerbuch, im Postfach oder sonstwo neue Aufgaben auf mich, trage ich sie sofort per Things ein, dieses schickt diese an meinen Kalender, und ich weiß, welche Aufgaben noch erledigt werden müssen. Dazu können Deadlines eingetragen und Aufgaben, für die noch etwas Zeit ist, aus dem aktuellen Aufgabenpool herausgehalten werden, sodass diese erst auf dem Display erscheinen, wenn es wirklich wichtig ist. Dabei ergänzen sich Kalender und Things: Wenn ich im einen eine Aufgabe eintrage, wird sie automatisch auch dem anderen Programm mitgeteilt. Die Bedienung erfolgt intuitiv: Erledigtes wird abgehakt und verschwindet im Archiv. Als Unterstützung dient mir hier ergänzend die Kamera, mit der ich umfangreichere Texte aus dem Lehrerbuch bspw. einfach abfotografiere, damit ich auch in zwei Wochen noch weiß, was ich genau wann wie und warum erledigt haben sollte.

Notenverwaltung

Kursübersicht TT

Okay, dass man mit einem ordentlichen Kalender auf einem Smartphone den klassischen Kalender ersetzen kann, das kann sich wohl jeder vorstellen, aber wie verhält es sich mit der Notenverwaltung? Für diese Aufgabe gibt es auf dem iPhone / iPod das TeacherTool. Wie auf den Screenshots zu erkennen, lassen sich damit mehrere Klassenlisten anlegen, verwalten, mit Fotos versehen und Noten zu unterschiedlichsten Zwecken (Notenstufen und -punkte; Klassenarbeiten, sonstige Mitarbeit, Referate,…) mit unterschiedlicher Gewichtung eintragen. Ich möchte hier (aus Faulheit und weil ich das Tool selber noch nicht zu 100% ausnutze) nicht auf alle Möglichkeiten des TeacherTool eingehen, aber es lassen sich entschuldigte und unentschuldigte Fehlzeiten von Schülern ebenso damit verwalten wie Inhalte einzelner Stunden. Letzteres ist mir am Smartphone dann aber doch zu umständlich – eine entsprechende Desktop-Software soll aber in der Planung sein, was das Eingeben erleichtern würde. Natürlich wird jetzt der Kritikpunkt kommen, dass eine Liste auf einem Smartphone nicht besonders übersichtlich ist. Wer die Ergebnisse jedoch auf seinen Computer exportiert und ausdruckt, der bekommt binnen weniger Sekunden eine Liste, die handgeschriebenen in nichts nachsteht.

Checklist Wrangler
Wer darüber hinaus die Listen seines Lehrerkalenders dazu nutzt, den Überblick über eingesammelte Schnipsel, Blätter, Geld o.Ä. zu behalten, der kann auf ChecklistWrangler zurückgreifen (mein ausdrücklicher Dank für den Hinweis auf dieses Tool geht an René!), der es ermöglicht, dass man schnell und unkompliziert Schülerlisten anlegen kann, die sich, als Vorlage gespeichert, immer wieder verwenden lassen, sodass man binnen Sekunden eine neue angelegt hat. Das Abhaken funktioniert dann genauso wie bei Things: Schülernamen antippen, das Häkchen ist gesetzt und ich weiß, dass der wichtige Rücklauf bei mir angekommen ist. Praktisch ist, dass ChecklistWrangler anzeigt, welche Liste schon zu wieviel Prozent abgehakt ist, sodass man mit einem Blick erfassen kann, was noch eingesammelt werden muss. In der Handhabe folge ich René und schicke den Einsammeldienst mit dem Smartphone durch die Klasse. Der Dienst hat dadurch schwer an Beliebtheit gewonnen…

Da es hier nur um den Ersatz des Lehrerkalenders ging, lasse ich andere Möglichkeiten, wie den Zugriff auf Mails und Dateien, außen vor. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass ich, je mehr ich die ersten Berührungsängste, das iPhone im Unterricht aus der Tasche zu ziehen, abgelegt habe, den Lehrerkalender nicht mehr brauche. Das große gelbe Monster aus dem ersten Bild liegt nahezu jungfräulich in meinem Regal und belastet meine sowieso zu volle Schultasche nicht zusätzlich. Ich bin überzeugt, dass Smartphones in Zukunft auf beiden Seiten des Lehrerpultes im Unterricht zum Einsatz kommen werden – wieso sich also nicht jetzt schon daran gewöhnen?

 

Was lange währt…

30 Mrz

…wird endlich gut. Schon im Mai letzten Jahres hatte ich nach dem ultimativen Lehrerrucksack gefragt, viele Antworten bekommen, mich aber letztlich dann doch wieder für eine Tasche entschieden und heute ist sie angekommen:

Die neue Tasche

Eine Greenburry Buffalo in naturbraun. Ausschlaggebend waren zwei Punkte: Optik und die Tiefe von 22 cm, obwohl sie zunächst harte Konkurrenz in Form einer TimeTex „Maxima Classic“ hatte, jedoch konnte diese optisch nicht punkten, trotz der 30 cm Tiefe. Glücklicherweise konnte ich da bei einer Musikkollegin vortasten – und so viel Zeug schleppe ich dann doch nicht mit mir herum, dass ich 30cm Tiefe füllen könnte.

Für meine Zwecke ist die neue Tasche absolut ausreichend. Mein größtes Problem bislang war, dass ich keine Butterbrotdose hineinbekommen habe, was jetzt trotz dreier dicker Cornelsen-Bände (2xTTS + 1 Deutschbuch) funktionieren dürfte:

Alltagskrempel + drei Cornelsen-Bücher: passt!

Die Tasche lässt sich trotz der drei Bände problemlos schließen. Und auch meinen zweiten Wunsch erfüllt die Tasche. Nichts finde ich doofer, als mit einer Schultasche plus Extratäschchen bepackt in die Schule gehen zu müssen, weil ich eine Klassenarbeit (oder eine Buttebrotdose) mitnehmen oder zurückgeben möchte. Die neue Tasche bietet genügend Platz für einen Satz Klassenarbeiten, ohne dabei aus allen Nähten zu platzen. Natürlich muss man dann ökonmisch mit den Büchern planen, aber ich bin da zuversichtlich.

Ein dreißig Hefte zählender Klassensatz im vorderen Fach.

Ein Laptop soll auch reinpassen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert, das Netbook passte ja schon in die alte Tasche. Was man nicht sieht, ist, dass im vom Reißverschluss verschlossenen mittleren Bereich noch Stauraum für Kreidekästchen, Magnetkästchen und Gruppenkarten ist. Die Plakatstifte sieht man in der Vordertasche ja recht gut und zu welchem Zweck ich die andere Vordertasche nutze, weiß ich noch nicht. Smartphone?

Der Alltagstest steht noch aus und eines fehlt mir noch zum wunschlosen Glück: Eine Butterbrotdose!

 
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Posted in ichichich

 
 

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